Irmela & Ich in Asien

Saturday, May 06, 2006

Yangon - Hauptstadt Myanmars

Nach nur ca. 50 Minuten Flugzeit ab Bangkok, erreichten wir die birmanische Hauptstadt. Der Mix aus Kirchen, Hindutempeln, Pagoden und Moscheen, sowie wuchtigen viktorianischen Bauten und weitlaeufigen Siedlungen aus Teakhaeusern verleiht der Stadt ein gewisses Flair, welches in nur wenigen Staedten Asiens zu finden ist.
Dennoch aenderte dies nichts daran, dass unsere ersten zwei Tage in Yangon erst mal weniger angenehm fuer uns waren, der Grund? Aus, sagen wir mal Unachtsamkeit, haben wir zwei vergessen unsere Traveller Cheques bereits in Thailand einzuloesen, was sich als erhebliches Problem herausstellte, da es in der ganzen Stadt anscheinend nur ein Hotel gibt, welches unsere Cheques einloesen kann und auch Kreditkarten im ganzen Land noch keine Verwendung finden...
Infolgedessen mussten wir uns, nach mehreren Diskussionen mit unserer Rezeptionistin wieder einmal mit dem Taxi aufmachen, um unsere Traveller Cheques zu einer Kommision von 10 % in Dollar wechseln zu lassen, um diese schliesslich auf dem "grau Markt" zu einem Kurs von 1200-1400 in die Landeswaehrung Kyat einzutauschen. Allerdings aufgepasst, je nachdem wo man wechselt, z.B auf der Strasse oder in einem Cafe kann es sein, dass man im nachhinein veststellt, dass der eine oder andere 1000 Betrag fehlt, was uns zum Glueck nicht passiert ist :-)))
Endlich mit liquiden Mitteln ausgestattet, konnten wir uns nun aufmachen die schoenen Seiten der Stadt zu erkunden.
Das Highlight dieser Erkundungstour war ohne jede Frage die Shwedagon Pagode, welche nicht nur Myanmars Nationalheiligtum ist, sondern auch zu den bedeutensten buddhistischen Sakralbauten der Welt zaehlt. Die riesige, goldbedekte Pagode kann man bereits aus der Ferne erblicken, was unter anderem vielleicht auch daran liegt, dass sich, einem gefluegelten Spruch zufolge, auf dem Stupa mehr Gold befindet als in der Bank von England und man diese Pracht ueber die ganze Stadt hin leuchten sehen kann.
So machten wir uns nun Abends auf die Shwedagon Pagode in ihrer vollen Pracht leuchten zu sehen, was sich durchaus rentiert hat. Zusammen mit einem Moench, der sich unsereins angenommen hat, erkundeten wir ueber 4 Stunden das 60000qm grosse Areal der Pagode und fanden heraus, von welcher Stelle man vereinzelte Diamanten, der ueber 4000 an der Spitze der Stupa, am besten leuchten sehen kann.
Selbst nachdem wir uns von unserem Guide mit einer kleinen Spende fuer sein Kloster verabschiedet hatten, blieben wir noch ca. 1h sitzen um das Leben der Burmese rund um die Pagode zu beobachten...
Der Platz rund um die Pagode ist fuer die Familien eine Art Park, in dem sie spazieren gehen, gemeinsam am Boden sitzend essen oder einfach zur Ruhe kommen.....

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