Irmela & Ich in Asien

Sunday, September 24, 2006

Back in Munich

Thai Airways Flug TG 924 brachte uns schliesslich sicher wieder nach München. Schweren Herzens trotteten Irmela und Ich ein letztes Mal durch Pass- und Zollkontrollen, bevor wir von vielen freudigen Gesichtern der Daheimgebliebenen empfangen wurden. Um auch den vollen Kulturschock bekommen zu können, waren wir beide bald darauf schon wieder auf der Wiesn anzutreffen. Anstatt Reiswein und Ruhe, jede Menge Maß Bier, Brezn und Blasmusik. Man muss halt flexibel sein. Oans, zwoa, drei, gsuffa!

Tuesday, September 12, 2006

Robert's Homestay

Ich moechte euch eigentlich gar nicht gross berschreiben wie sehr wir die, wir bleiben 2 Tage jetzt ist es schon eine Woche, Zeit in Roberts Villa genossen haben...
Ich zeig euch einfach ein paar nette Fotos, dann koennt ihr es euch auch selbst vorstellen...
Wenn wir nicht gerade mit unserem Fahrer Agung beim shoppen unterwegs waren oder einen der 8 Angestellten um einen leckeren Icetee oder Fruchtsalad gebeten haben... lagen wir wahrscheinlich am Pool, auf der Luftmatraze oder in unserem Himmelbetten:))
Abends zauberte der Koch des Hauses die leckersten Gerichte, die wir zusammen mit einem Glas Weiswein oder Glas Veuve Cliquot zu uns nahmen, bevor wir vom nichts tun erledigt in unsere frisch gemachten Betten fielen...
Ein besseres und erholsameres Ende haetten wir uns fuer unseren Trip gar nicht vorstellen koennen, um jetzt in Bangkok nochmal alle Energien fuer das Final shopping aufzufahren:))
Bis bald... eure Weltenbummlerin.

Friday, September 08, 2006

Leben in einem balinesischen Dorf...

Von unserm Freund George bekammen wir bereits vor einigen Monaten den Tip, auf Bali ein paar Tage zusammen mit einer Familie in einem kleinem Dorf zu verbringen und somit folgten wir seinem Rat und setzten uns mit Wayan in Verbindung.
Erfreut ueber unsern Anruf wurden wir am naechsten Tag von ihm abgeholt und in sein kleines Dorf Jegu gebracht.
Hier wurden wir sofort mit offenen Armen von seiner Frau Nyoman, seinen Kindern Riska und Crishna und den anderen Dorfbewohnern begruesst.
Nachdem wir uns etwas kennen gelernt und unser Zimmer bezogen hatten, wurden wir von den Kindern zu einem Spaziergang zu den Reisterassen eingeladen. Hier bekammen wir die wunderschoensten Motive vor unsere Kamera.. spielende Kinder bei Sonnenuntergang im Reisfeld... einfach herlich.
Bis auch das letzte Stueck Sonne hinter den Palmen verschwunden war blieben wir zusammen mit ca. 7 Kindern zwischen den Reisfeldern sitzen.... bevor wir zurueck ins Dorf spazierten.
Hier erwartete uns ein weiteres Highlight.... Nyomans selbst gemachte Maiswaffeln... einfach koestlich:) die auch Irmela wenige Tage später für uns zubereitet hat.
Am naechsten Tag wurde der Touristen Bestand im Dorf von einem Paerchen aus Holland auf 4 aufgestockt.
Zusammen mit Ericka und Dennis wurden wir zur Begruessung von Nyoman mit den traditionellen Gewaendern der Balinesinen eingekeidet und bekammen den passenden Haarschmuck auf unsere Haeupter.
Ein besonderes Ereigniss erwartete uns am Abend des vorletzten Tages, eine traditionelle Tanzvorfuehrung der Kinder des Dorfes. In den wunderschoensten Kostuemen zeigten die Maedchen im Alter zwischen 7 und 16 Jahren ihre Tanzkuenste.
Mit Wayan machten wir unteranderem Tagsüber Ausflüge zu dem bekanntem Tana Lot Tempel sowie zu einem botanischen Garten und Hot Springs die uns als abwechslung zu der kalten Dusche im Dorf gerade recht kammen.
















Sonnenuntergaenge auf Bali

Waehrend unseres Aufenthalts auf Bali hatten wir das Glueck, die wunderschoensten Sonnenuntergaenge bewundern zu duerfen. Hier ein kleiner Einblick zu nur einem Grund, warum es uns soooooooooooo schwer faellt von Asien Abschied zu nehmen.



Wednesday, September 06, 2006

Die Insel der Tausend Tempel

Nach fast 6 Monate reisen sind wir am suedlichstem Punkt unserer Reise angekommen... Endstation Bali.
Die Insel mit vulkanischen Ursprungs und seinem immer noch aktiven Gunung Agung liegt im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok.
Bali wurde ca. 1500 v. Chr. von den ersten Menschen besiedelt. Seit dem wurde sie bereits von den Hollaendern besetzt und von Japan annektiert, bevor am 17. August 1945 die Proklamation Indonesiens erfolgte und sie ein Teil des Landes wurde.
Die Besonderheit Balis liegt vorallem darin, da sie die einzige Weltgegend ausserhalb Indiens und Nepals mit bodenstaendiger hinduistischer Bevoelkerung und gleichzeitig die einzige hinduistische Insel Indonesiens darstellt.
Dies zeigt sich besonders durch die vielen Tempel die man in jedem Dorf und jeder Stadt vorfinden kann....
Neben dem kulturellen Aspekt bietet die Insel auch eine der besten Surfgebiete Weltweit, was einen bunten Mix an Touristen hervor ruft.

Friday, September 01, 2006

Fotomangel:(((

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, sind wir gerade mit unseren Berichten etwas in Verzug..
Ein Grund ist, dass wir hier leider immer wieder Probleme mit dem Hochladen der Fotos haben.
Sobald wir jedoch wieder bessere Internetverbindungen haben, werden die fehlenden Fotos sofort ersetzt... bis dahin muesst ihr euch nur leider mit etwas mehr Text zufrieden geben oder ihr wartet einfach auf die Bilder....Viel Spass:-))))

Monday, August 21, 2006

Eine Nacht im Longhouse

Obwohl sehr touristisch, beschlossen wir eine Tour zu einem Iban Longhouse zu buchen und dort fuer eine Nacht zu bleiben.
Langhaeuser sind traditionelle Wohngemeinschaften, wobei bis zu 25 Familien unter einem Dach zusammen leben. Jede Familie verfuegt ueber private Raeume, das Alltagsleben und gemeinsame Abende werden jedoch zusammen vor den Wohnungen verbracht. Hier wird zusammen gefeiert, spielen die Kinder, wird diskutiert oder man haelt einfach bei Gelegenheit ein Schlaefchen.
Nach 5 h Anreise von Kuching mit Minibus und Boot erreichten wir schliesslich das von uns gewaehlte Longhouse.
Nachdem wir unsere Pferdebox aehnlichen Schlafplaetze bezogen haben ( man muss sich ein Hallen aehnliches Gebaeude vorstellen indem einfache Trennwaende den seitlichen Blickkontakt zum Nachbarbett verhindern. Nach vorne und oben ist jedoch alles offen) uns noch eine Tasse Tee zu uns genommen haben wurden wir von unserm Guide Paul in das Langhaus Leben eingefuehrt. Neben den privaten Raeumlichkeiten und dem Gemeinschaftsareal gibt es in jedem Longhouse auch einen Chief, der das sogenante Oberhaupt der Gemeinschaft repraesentiert.
Bereits durch seinen Sohn vertreten lernten wir den Chief des Longhouses kennen. Der 87-jaehrige hat bereits 3-Nachfolgergenerationen, die mit ihm zusammen im Longhouse leben.
Um auch den touristischen Teil der Tour nicht zu verpassen, nahmen wir zusammen mit ca. 20 weiteren Touristen an einer traditionellen Tanzvorfuehrung teil. ( wir weigerten uns allerdings als Einzige den Nashornvogel Tanz nachzuahmen;-))))
( es war schon genug Quall, die anderen Touristen dabei zu beobachten)
Als die meissten der anderen Touristen bereits wieder zurueck in ihre Unterkuenfte verschwanden, blieben Irmela und ich, als eine der Wenigen im Longhouse zurueck. Unser Glueck!
Vom Chief wurden wir zur 1 jaehrigen Geburtstagszeremonie seines Urenkels eingeladen. Erfreut darueber folgten wir der Einladung in die Wohnung der Familie. Hier wurde bereits zu Ehren des Geburtstagskindes ein Gottesdienst abgehalten und zu unserer Verwunderung sangen sie Lieder, die auch in unseren Gottesdiensten regelmaessig gesungen werden. Hier natuerlich in malayischer Sprache.
Nachdem der Gottesdienst beendet, die Geschenke ueberreicht und die Torte angeschnitten war, wurde die Party in den, um einiges groesseren Raum, vor der Wohnung verlegt.
Frauen und Kinder verteilten das Essen und die Maenner gingen mit Reiswein und Reisschnaps ihre Runden. Zusammen mit unserem Guide Paul und den anderen Longhouse Mitgliedern sassen wir noch ein bisschen, bevor wir todmuede in unsere Boxen fielen....
Von Huehnergegacker bereits frueh aus dem Schlaf gerissen, bekammen wir nach dem Fruehstueck eine kurze und zum Glueck auch verletzungsfreie Darbietung des Hahnenkampfs. Die hier noch weitverbreitete und beliebte Art des Zeitvertreibs bei der 2 Haehne, mit scharfen Klingen an den Krallen befestigt aufeinander los gelassen werden, ist in vielen andern Laendern wie z.B auch Indonesien/Bali zum Glueck bereits verboten. Hier in Borneo finden die Kaempfe jedoch noch immer statt.
Vom Hahnenkampf ging es weiter zum Blowpipe schiessen, wo wir sogar nach ein paar Versuchen unsere erste Guave aus ca. 4 Meter Entfernung erlegten.
Noch eine kleine Wanderung durch den Dschungel und gelernt wie man Indianer Jons Fallen legt und schon befanden wir uns wieder auf dem Weg Richtung Kuching.
Bevor wir allerdings zurueck in die Katzenstadt fuhren machten wir noch einen Stop im Semenggoh Wildlife Center. Das Auswilderungszentrum ist Heim von ca. 22 Orang Utans und aehnlich wie im Sepilok Orang Utan Center kann man auch hier mit Glueck waehrend der Fuetterungszeiten die Waldbewohner aus der Naehe betrachten.
Als wir die Fuetterungsplattform erreichten, war neben den 100ten menschlichen Affengestalten leider nur ein Orang Utan in ca. 15 m Entfernung vor Ort. Dieser genoss jedoch die freie Auswahl an Bananen und Zuckerrohrstangen.
Von dem genuesslich essendem Orang Utan fasziniert, merkten wir gar nicht, wie die meissten der Touristen bereits wieder verschwanden. Wieder einmal ganz zu unserem Glueck. Von einem Park Angestellten bekammen wir den Hinweis, wir sollten zu einer anderen Fuetterungsstelle wechseln, da sich ein grosser O.U. und ein Muttertier mit Baby auf dem Weg dorthin befinden...
Noch wussten wir nicht wie er aussah, doch den Bauemen nach zu beurteilen, die sich wie im
Film Jurassic Park in der Szene als sich T-Rex aus dem Dschungel naehert, hin und her bewegten, musste sich um etwas grosses handeln. Und da warer schliesslich auch... Richi.
27 Jahre alt und ca. 200 kg schwer mit langer roter Haarpracht behaengt tauchte er zwischen den Aesten der Baeume auf und bewegte sich auf die Fuetterungsplattform zu.
Hier liess er sich genuesslich nieder und machte sich ueber Bananen und Cocusnuesse her, die er mit ein paar flinken Hand- und Zahngriffen so eben mal oeffnete.
Ganz von Richi begeistert bemerkten wir erst gar nicht, wie sich mit etwas Abstand die junge Mutter mit ihrem 4 jaehrigem Nachwuchs naeherte. Schnell ein paar Bananen geklaut zog sie sich zusammen mit ihrem Baby auf einen seperaten Ast mit etwas Abstand zum Aeltesten zurueck.
Wir blieben bezaubert, von dem nur 2 m entferntem, wunderschoenem Orang Utan Richi und dem herumtollendem Baby, noch bis auch der letzte Speicherplatz unserer Kameras ausgekostet war, um dann gluecklich ueber die Erlebnisse der letzten 2 Tage nach Kuching zurueck zukehren.

Wednesday, August 16, 2006

Kota Kinabulu...

Vor Uncle Tan's Haustuere wurden wir von einem komfortabelen Langstreckenbus aufgegabelt, der uns nach Kota Kinabulu brachte. Nachdem ich mir Benn's Ipod mit allen Folgen der Serie Lost unter den Nagel gerissen hatte, haette die Fahrt von mir aus gerne noch ein paar Stunden dauern koennen, unsere Hintern und knurrenden Maegen waren allerdings froh, nach 6 h Fahrt die Stadt nahe des hoechsten Berges Sued-Ost-Asiens zu erreichen.
Da Benn bereits zum Zweitenmal in der Stadt war ersparten wir uns die laesstige Suche einer angemessenen Unterkunft und liessen uns gleich zur Tropicana Lodge im Herzen der Stadt bringen. Begruesst von den herzlichen Mitarbeiterinnen und ihrem kleinen wollknollartigen Hund, mit denen wir auch das Zimmer teilten, fuehlten wir uns gleich heimisch und beschlossen fuer die naechsten Tage hier zu bleiben.
Noch schnell die Sachen ins Zimer geschmissen und ab zum naechsten KFC:-)) mmmhhh
Den naechsten Tag hiess es erstmal organisatorisches erledigen, bevor wir uns auf den Weg zum Sabah Museum machen konnten. Neben der Geschichte der verschiedenen Volksgruppen des Staates Sabahs befindet sich auch ein Bereich ueber die Tierwelt Sabahs im Museum und zu unserem erfreuen konnten wir feststellen, dass wir die meissten dieser Tiere von Nashornvoegeln ueber Wildkatzen zu Schildkroeten auf unserer Reise durch Borneo bereits in freier Wildbahn beobachten konnten:-))
Mit leeren Maegen fanden wir uns inmitten des Philliphinen Marktes wieder, wo wir uns von den verschiedensten Staenden ein leckeres Abendessen kreirten und die wunderschoene Sonnenuntergangs Stimmung am Meer genossen.
Waehrend sich Benn am naechsten Morgen auf den Weg machte Mount Kinabulu zu erklimmen fuhren wir zu einem Schnorcheltrip auf die Insel Sapi im Tuanku Abdul Rahman Nationalpark.
Nachdem wir ja bereits eines der Top Tauchgebiete der Welt hinter uns hatten, beschlossen wir nach einer Runde im Wasser das, hier ausnahmsweise mal interessantere Geschehen ueber der Wasseroberflaeche zu beobachten.
Japanische und koreanische Familien die hier ihren Badeurlaub verbringen!!!!
Die meisste Zeit liegen sie dabei mit ihren uebergrossen roten Schwimmwesten, Gummi Schuhen, Schnorchel und Brille im knietiefen Wasser und versuchen unter dem aufgewirbelten Sand der 100 anderen einen Fisch zu entdecken und wenn sie dann zufaelligerweisse auch noch das Glueck haben sollten, ein verwirrtes Wesen, inmitten dieser Gestallten zu finden, fangen sie lauthals an zu kreischen....
Naja, wir hatten jedenfalls unseren Spass dabei und holten uns noch schnell einen Sonnenbrand am weissen Sandstrand, ich glaube es gibt Schlimmeres :-)))