Irmela & Ich in Asien

Sunday, May 07, 2006

Bagan - die Tempelstadt

Eine Flugstunde von Yangon entfernt liegt Bagan, eines der bedeutendsten Zeugnisse menschlicher Kultur. Vom 11. bis 13. Jh. errichteten hier die Bamar in einer unvergleichlichen Bauwut abertausende Tempel und Pagoden. Mehr als 2300 Heiligtuemer sind heute noch in der Steppenlanschaft entlang des Ayeyarwady- Ufers verteilt.
Bereits im vorhinein wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass uns hier einer der heissesten Orte in ganz Burma erwartet, doch selbst mit 42 Grad Schattentemperatur hatten wir nicht gerrechnet. Also beschlossen wir uns diesesmal kein Fahrrad auszuleihen, sonder die fruehen Morgen- und die Abendstunden in einer der Pferdekutschen zu verbringen, welche hier zum gaengigen Verkersmittel gehoeren....
Vorerst versuchten wir jedoch noch zu den nahegelegenen Pagoden zufuss durchzuhalten, geschafft haben wir dann allerdings nur eine, die ca. 10 min. entfernte Shwezigon Paya aus dem 11. Jh. sie gilt als Vorbild fuer alle spaeteren birmanischen Sakralbauten und ist selbst heute noch in Gebrauch.
Bereits nach dieser Pagode erschoepft, begaben wir uns zurueck in unser Hostelzimmer, um dort die heissesten Stunden zwischen 12 und 16 Uhr zu verbringen. Fuer den Abend wurden wir von unserer Kutsche ( fuer die ich mich nach mehreren Pferdekontrollen entschieden habe) zu einem Aussichtsplateau gebracht, von wo aus man den wunderschoenen Sonnenuntergang ueber den Ziegelbauten bewundern kann.
Geschafft von unserem ersten Tag in Bagan, entschlossen wir uns fuer ein nahe gelegenes Restaurant, in welchen wir an diesem Abend unsere Reisetruppe fuer den Rest unseres Myanmar Aufenthalts kennenlernten.
Am naechsten Tag besichtigten wir die wichtigsten Pagoden, da es mehrere Wochen dauern wuerde alle Pagoden zu besichtigen, entschlossen wir uns unteranderem fuer die bekanntesten Ananda Pagode (siehe Bild), Shwesandaw Paya, Mingalazedi, Maha Bodhi Paya ....
Dank unseres Kutschers fuhren wir auch zu Pagoden, bei denen es noch moeglich ist auf die oberen Etagen zu klettern, so kaempften wir uns durch enge Tunnel, steile Stufen hinauf zu den Spitzen der Pagoden. Menschenseelen alleine konnten wir von dort, aus luftiger Hoehe ueber die Pagodenlandschaft hinwegsehen und die schoensten Sonnenuntergaenge bewundern.......

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