Irmela & Ich in Asien

Thursday, July 27, 2006

Tage wie diese.....

Schon im Lonley Planet steht " Beach lovers unite", so zoegerten wir nicht lange und begaben uns auf den Weg zur Ostkueste Malaysias, wo uns das "white-sand paradise" erwarten sollte.
Doch unsere Anreise war allerdings alles andere als paradisisch.
Mit dem Nachtbus ging es von Penang nach Kuala Besut, ein kleines verschlafenes Fischerdorf und Ausgangspunkt fuer die Slow- und Fastboote zu den Perhentian Islands.
Los ging es um 21 Uhr in Penang zusammen mit zwei weiteren Touristinnen und einer malayischen Fussballmanschaft... geschlafen hab ich aufgrund der frostigen Temperaturen, die uns die Klimaanlage im Bus bescherte gerade mal 10 min bevor wir gegen 4 Uhr Nachts inmitten des Fischerdorfes ausgesetzt wurden und uns selbst ueberlassen waren.
Wir folgten dem duerftigem Hinweis, eine Travel Agency habe bereits geoeffnet und wir koennten dort auf das Fastboot warten, welches gegen 7 Uhr in Richtung Perhentians ablegt.
Da wir allerdings bereits mit einem Slowboatticket ausgestattet waren und nicht einsehen wollten den Aufpreis (es waren zwar umgerechnet nur 2,5 Euro ) zu bezahlen, bestanden wir darauf auf das Slowboat, welches zu unbestimmter Zeit am Vormittag ablegen sollte, zu warten und zu warten und zu warten....
Waehrend sich die meisten der Slowboatticketbesitzer zu einem Fastboatticket ueberreden liessen, blieben wir und ein weiteres deutsches Paaerchen, welches wir zwischenzeitlich kennenlernten hartnaeckig.... schliesslich schreibt ja unser lieber Lonley Planet es fahren mehrere Slowboote am Vormittag..
Doch die Malayien blieben hart, immer wieder fragten wir die Slowboat Besitzer, wenn sie den ablegen wuerden, doch die antworteten immer nur mit einem " heute nicht, vielleicht morgen"..
Also sassen wir inzwischen fuenf Stunden am Hafen, eine Stunde vom besagtem Paradies entfernt, als ein Malaye anscheinend Mitleid mit uns bekam und uns ein Fastboatticket fuer den halben Preis anbot und wir schliesslich zusagten..(immerhin sind wir hart geblieben und haben und 1.5Euro gespart:)))
Auf der Insel am Long Beach angekommen sollte uns allerdings noch immer nicht der Weg ins
Paradis frei stehen. Bereits im Vorhinein hoerten wir von einigen Travellern es waere das Beste Unterkuenfte vorzubuchen, da es durchaus mal vorkommen kann, dass man eine Nacht am Strand verbringen muss.
So hetzten wir in die ersten Unterkuenft, die wir vorfanden, gefolgt von weiteren Suchenden,
die uns bestaetigten dass bereits alles andere ausgebucht sei, so sagten wir gleich zu und bekammen die letzte Unterkunft dieser Anlage.
Wenn ich euch unsere Unterkunft etwas beschreiben soll, dann stellt euch doch bitte die Huette, die bei mir Zuhause im Garten steht vor.
"Das waere der reinste Luxus gegen das gewesen, was wir vorfanden".
Ein dreieckiger Holzverschlag mit Palmendach, einer Tuere und zwei Betten.
Fenster gab es zwar keine, allerdings koennte man ohne Probleme an die Loecher und Ritzen and den Waenden Gardinen haengen, sowie durch die Loecher des Moskitonetzes ins Bett einsteigen, auf den Geruch der uns von den Toiletten und Duschen entgegenkam moechte ich jetzt nicht weiter eingehen, ich kann nur sagen dass wir beschlossen haben das Meer zu unserem Open Air Badezimmer zu nuetzen und die Duschen und Toiletten mit groesst moeglichem Abstand zu umgehen.
Zu guter Letzt zogen am Himmel auch noch Wolken auf und unsere Stimmung sank zum Nullpunkt. Todmuede nach gerade mal 10min Schlaf waehrend der letzten Nacht suchten wir uns ein nettes Plaetzchen am Strand und verschliefen den Rest des Tages in der Hoffnung es kann eigentlich nur besser werden....Tage wie dieser.....

Die Nacht heil ueberstanden beschlossen wir den naechsten Tag mit taktischen Mitteln anzugehen. Bereits um 7.30 Uhr standen wir an der Rezeption der Bungalow Anlage, in die wir gerne umziehen wuerden und fragten nach freien Zimmern.. immer wieder auf spaeter vertroestet beschlossen wir hier ersteinmal zu fruehstuecken und die auscheckenden Traveller zu beobachten... nachdem gegen 9 Uhr immer noch nichts ausfindig zu machen war, buchten wir einen Schnorcheltrip der um 10:30 Uhr starten sollte und ich legten mich nochmal fuer eine Stunde an den Strand bevor ich es gegen 10 Uhr nochmal an der Rezeption versuchen wollte.
Leider immer noch ohne Bungalow beschloss ich hier darauf zu warten bis der Schnorcheltrip beginnt. Genau um 10:20 kam die Dame von der Rezeption zu mir gerannt und meinte sie koennte mir jetzt einen Bungalow geben, wir muessten allerdings in den naechsten 10 Minuten dort einziehen, um schliesslich puenktlich auf dem Schnorchelboot zu sein....
Also hiess es erstmal rennen, rennen, rennen... ca. 300m am Strand entlang bis mir Irmela entgegenkam, zurueck in unsere Baracke, alles schnell in unsere Rucksaecke gestopft und ab zu unserem neuen Heim und tatsaechlich mit ca. 5 Minuten Verspaetung sassen wir zusammen mit ca. 8 weiteren Personen im Boot, um unseren Schnorcheltrip zu beginnen.
Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass uns dieser Tag fuer alle Plagen der letzen 48 Stunden entschaedigen wuerde...
Gleich am ersten Stop konnten wir zusammen mit drei ueber 1 m grossen Meeresschildkroeten schwimmen, danach ging es zu 4 weiteren wunderschoenen Tauch- und Schnorchelplaetzen wo wir neben den vielen bunten Fischen auch noch direkt unter uns einem ca. 2 m grossen Blacktip Hai bewundern konnten. Ausklingen liessen wir den Trip an dem sogenatnem "Romantic Beach" wo wir uns an einem stahlend weissem Sandstrand vor kristallklarer Meereskulisse sonnten.... bevor uns unser Boot zurueck zum Long Beach brachte, wo wir den Abend bei King Fisch BBQ direkt am Strand ausklingen liesen..... Tage wie diese......

Fuer den naechsten Tag haben wir uns zum Mittagstauchgang bei der Turtlebay Tauchschule angemeldet, wo wir zusammen mit Yolanda in die Tiefen der D'Lagoon Bucht hinab stiegen.
Ein besonderes Highlight dieses Tauchganges war ein ca. 1 m groesser Rochen mit nochmal so langem Schwanz, den wir am Meeresboden erblicken konnten, von dem selbt Yolanda ueberwaeltigt war. Da sich Schnorcheln und Tauchen bis jetzt nur von seiner besten Seite zeigte beschlossen wir am naechsten Morgen in der besten Diveside der Perhentian Island zu tauchen,
"the Pinnacle".
Hier erblickten wir auf ca. 16-18m Tiefe alles was das Taucherherz begehrt,
Clownfische (Nemo), Tintenfische, Pufferfish, Parotfish, Angelfish, Triggerfish.... ein kleiner Hai der sich in einer Felsspalte versteckte und einen ca. 50 cm grossen Moraenekopf der uns aus einer Felsspalte heraus anstarrte, wir wollten alle nicht wissen wie gross der Anhang an diesen Kopf wohl noch sein koennte...
Begeistert von unseren Tauchgaengen auf den Perhentian Islands liehen wir uns fuer den Nachmittag nochmal Schnorchel, Maske und Flossen aus und beschlossen nochmal am Strand entlang zu schnorcheln, bis uns ein riesen Grouper mit boeser Mine ins Auge fiel und wir ohne viel Worte beschlossen so schnell wie moeglich das Weite zu suchen:-))))))
Diesen Abend probierte ich auf Empfehlung des Hauses den Blue Marlin Fish zum BBQ, welchen ich zu meinem neuen persoenlichen Favoriten auserkohren habe.
Waehrend wir beide genuesslich unser Abendessen am Strand zu uns nahmen, meinte Irmela auf einmal, der Mann dort zwei Tische weiter sehe aus wie George ( fuer die, die sich nicht an George erinnern, George haben wir zusammen mit Adam in Myanmar kennengelernt und reissten knapp 2 Monate zusammen, bevor sich unsere Wege trennten.)
und ich sah mir den Mann genauer an und Tatsache, er war es....
So verbrachten wir gemeinsam den Abend, tratschend ueber "alte Zeiten" bevor wir gegen halb drei ins Bett fielen und innerhalb von Minuten in die Traumwelt eintauchten.....
Tage wie diese.....

Thursday, July 20, 2006

Penang - Malaysia

Nachdem wir Thailand zum viertenmal den Ruecken zugewand haben, truge der neue Stempel in unserem Pass die Inschrift, Malaysia.
Unser erstes Ziel im neuen Land sollte die Insel Penang und deren zugehoerigen Hauptstadt Georgetown, an der Westkueste Malaysias sein.
Nachdem es bereits dunkel war, als wir ankammen wollten wir eigentlich nur noch schnell ein kleinen Snack zu uns nehmen bevor wir uns in unsere Betten fallen lassen wollten...
doch bei diesem einfachen Gedankengang hab ich leider etwas wichtiges vergessen: IRMELA:-)
So assen wir zwei etwas Reis und Huenchen in einem Restaurant, als mich Irmela mit grossen Augen ansah und mir eine ihrer Goldinlays auf ihrer Handflaeche presentierte.
Wir wollen ja schliesslich neben Krankenhausaufenthalt in Laos und Handtaschenraub in Thailand auch nichts auslassen und so fuehrte unser erster Weg des naechsten Morgen zu einem chinesischem Zahnarzt, in Chinatown, Georgetown, Malaysia.
Wer kann da auch schon mithalten:-)
Aufgrund eines uebervollen Terminkalender der Zweizimmerarztpraxis (Warteraum und Behandlungszimmer) hiess es allerdings am naechsten Nachmittag wieder kommen und somit fuer Irmela erstmal einen Tag etwas kuerzer tretten..(natuerlich nur was das Essen betrifft).

Frisch gestaerkt mit Ananas, Aepfeln, Orangen und einigen anderen exotischen Fruechten, die es an einem kleinen netten Obststand naehe der Praxis gab machten wir uns auf die ethnische Vielfalt der Stadt zu erkunden. Durch Chinatown nach little India vorbei an Hindutempeln, Moscheen, viktorianischen Gebaeuden und Kirchen ist fuer jeden Geschmack etwas dabei....
doch nicht nur die Gebaeude sind ein kulturelles Durcheinander. Auf den Strassen begegnet man bunt gekleideten Indern, schwarz verhuellten Moslemfrauen, kurze, modische Shorts tragenden Chinesen, halb nackten thailaendische Ladyboys und dazwischen ein paar modisch verwirrten westlichen Gesichtern:-))
Hier in Georgetown ist einfach alles dabei und anscheinend auch alles erlaubt.
Etwas an das bunte Durcheinander gewoehnt, fuehrte unser naechster Weg zum geschichtlichem Ursprung der Insel, Fort Cornwallis, das einst von der East India Company gegruendet wurde und ausschlaggebend fuer die gesamte Entwicklung und die heutige Wirtschaftskraft der Stadt wurde. Gleich neben an befindet sich die viktorianische Town Hall und die City Hall, denen wir natuerlich auch noch kurz etwas Aufmerksamkeit schenkten.

Mit dem kostenfreien Shuttle Bus, wollten wir uns anschliessend eigentlich einmal quer durch die Stadt fahren lassen, wobei uns allerdings ein, wie aus dem Nichts nach nur wenigen Haltestellen auftauchendes, 5Stockwerke hohes, mit 700 Geschaeften gefuelltes Shoppingcenter einen Strich durch die Rechnung machte und somit verbrachten wir den Rest des Tages im KOMTAR Shoppingcenter:-))
(Ich kann unsere Muetter beruhigen, diesesmal waren es nur 3 paar neue Schuhe:-)))


Der naechste Morgen fuehrte uns zum ca. 30 Minuten entfernt gelegenen Penang Hill, der fuer seine wunderschoene Aussicht bekannt ist. All zu viel Glueck damit hatten wir allerdings nicht, nachdem wir die ca. 30min lange Fahrt mit einer Art Zahnradbahn wie sie bei uns in den Alpen zu finden ist, hinter uns gebracht hatten und den ersten Fuss in einen Hindutempel der sich auf dem Berg befindet setzten, fing es an, wie aus Kuebeln zu regnen und somit war es mit der Aussicht auch dahin:-(

Zurueck in der Stadt, bekammen wir eine Fuehrung der besonderen Art.
Als wir gerade ein paar Fotos einer Moschee machen wollten, wurden wir von einem jungen Mann winkend auf das Gelaende der Moschee eingeladen. Der Mann stellte sich als Touristguide der Moschee heraus ( tatsache, so etwas gibt es auch) der uns zu einem kanpp 1-stuendigen Exkurs durch den Islam einlud. Mit einer dunkelblauen, sackartigen Kutte bekleidet wurden wir durch die verschiedenen Bereiche der Moschee und des umliegenden Gelaende gefuehrt.. und bekammen zum teil natuerlich etwas propaganda Artige Erlaeuterungen und Erklaerungen zum Islam und den vielen parallelen zum Christentum.
Entkraeftet, hungrig und durchgeschwitzt verabschiedeten wir uns von unserem moslimischen Guide und machten uns auf, um die verschiedenen Food Courts zu testen. Ausgestattet mit einem Burger, Fisch gefuellten Teigtaschen, Huenchen Sticks, frisch gepresstem Apfelsaft und ein paar Karotten :-) machten wir es uns an einem Tisch entlang der Strasse gemuetlich, bevor wir nach ein paar Trainingseinheiten im Billiardspielen zu Bett fallen liessen.

Um den Erhollungsfaktor nicht zu kurz kommen zu lassen, machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zum Batu Ferringgi, dem touristisch augebautem Badeort der Insel. Hier wurden wir mit einer neuen Art von Badeurlaub konfrontiert. Dem islamischen Badeurlaub. Die Frauen sitzen selbst hier, bei 35 Grad voll bekleidet ( meisst natuerlich ganz in schwarz) und verhuellt am Strand. Doch man soll nicht denken, dass der Spassfaktor dabei zu kurz kommt, getrennt voneinander stuerzten sich die Frauen auf das Bananaboot oder zusammen mit ihren Kindern an einem Fallschirm in die Luefte, waehrend die Maenner die Gegend mit dem Jetski unsicher machten..
Nachdem wir uns das Schauspiel einige Zeit angesehen haben, goennten wir uns im nahegelegenem 5Sterne Grand Plaza Park Royal noch ein ausgiebiges Mittagessen und relaxten den Rest des Nachmittages auf einer gemuetlichen Liege am Pool.... bis uns ein Hotelangestellter freundlich darauf aufmerksam machte, als nicht Hotelgaeste das Gelaende doch bitte zu verlassen:-(

Friday, July 14, 2006

Ko Phangan - Full Moon Party

Nachdem wir uns schweren Herzens von unserer lieblings Insel Ko Tao und unseren neu gewonnenen Freunden verabschiedet hatten, hiess unser naechstes Ziel Ko Phangan, wo mich ein besonders freudiges Ereignis erwarten sollte.... Dina und Bernd:-)))
Die Hochzeitsreisenden traffen bereits einige Stunden vor uns auf der Insel ein und somit mussten wir eigentlich nur noch die Unterkunft finden, die sie fuer uns reserviert hatten...
leichter gesagt als getan.
Zuerst liessen wir uns am falschen Strand absetzen ( wer kann aber auch Ban Thai und Ban Khai am Telefon in Asien auseinander halten).
Nun gut, ueber eine feldwegartige Zufahrtsstrasse zurueck zur Hauptstrasse und auf das naechste Taxi gewartet und gewartet und gewartet... endlich war ein Taxifahrer dann so freundlich uns Zwei mitzunehmen, doch damit war es leider mal wieder nicht getan.
Diesmal stiegen wir zwar am richtigen Strand aus, befanden uns nur leider ganz im Sueden des Strandes und unser Bungalow im Norden.... was bedeutete ca. 1,5 km am Strand, bepackt mit unseren ca.20kg Rucksaecken walking (man bedenke den weichen, nachgebenden Sand unter unseren Fuessen).... ich kann nur sagen, hier spart man sich jedes Fitnessstudio der Welt.
Endlich in der Phangan Lodge angekommen verabschiedete sich Irmela entkraeftet aufs Bett und ich machte mich auf Dina und Bernd zu suchen.
Zusammen verbrachten wir den Abend bevor sich die Zwei leider nach einem gemeinsamen Fruehstueck am naechsten Morgen wieder verabschieden mussten....
P. S wuensch euch noch eine schoene Hochzeitsreise :-)))

Irmlea und ich fuhren nach Haad Rin wo in zwei Tagen die goesste Party Suedostasien steigen sollte, um uns eine Unterkunft nahe am Geschehen zu organisieren.(Wir wollen ja schliesslich nichts verpassen..)
Fuendig wurden wir bei den Serenety Bungalows direkt am Partystrand,(Strandfoto von unserem Balkon) einzige zwei Mankos viele, viele Stufen bis zu unserem Bungalow der ganz oben am Hang gebaut ist und viele, viele Kakerlaken.
Also hiess es erstmal ab in den Supermarkt und Kakerlaken Vernichtungsmittel gekauft
( kann hierbei nur waermsten Empfehlen, wer Probleme mit Ungeziefer hat, bitte an Irmela wenden, die sich als wahrer Kakerlakenschreck entpuppte....) Mit Kakerlakenspray in einer Hand, mit einem Besen in der anderen Hand und lautem Geschrei schlugen wir die ca. 5-10 cm grossen Kakerlaken gemeinsam in die Flucht...
Noch zwei Tage bis zum grossen Ereignis verbrachten wir die Tage beim Sonnenbad am Strand, beim Shoppen nach entsprechenden Outfits und beim vortesten der Buckets ( was uns einen lustigen Abend am Strand bescherte)...
Alle Wertsachen sicher verschlossen, Fenster und Tueren mit Schloessern verriegelt und Ersatzschluessel an einem sicherem Ort versteckt ( man muss bedenken, das waehrend der Full Moon Party immer wieder grosse Einbruchsserien gestartet werden.)machten wir uns nur mit einer Einwegkamera und Geld gegen 22:30 auf die Party zu beginnen... gleich unterhalb unseres Bungalows traffen wir uns in der Mountainbar mit einigen Easy Divers die extra fuer die Party,
wie viele Andere auch, von den Nachbarinseln nach Ko Phangan kommen. Als die Einzigen die noch ohne bunter Partybemalung herumliefen, wurden wir als neue Opfer auserkoren und somit wurde ich mit Herzchenbacken, gruener Nase und Easy Divers aufschrifft in Neonfarben fuer den Abend praepariert.
So feierten wir, wie ca. 10000 Andere bis morgens um 7.00 zwischen R'n'B, Rock, Raggae, Drum'n'Bass... am Strand von Ko Phangan, bevor wir uns zur noch immer laufenden Musik in unsere Betten fallen liessen.
Die naechsten zwei Tage hiess es ausschliesslich relaxen, bisschen mit daheim telefonieren und erholen, was anscheinend auch das Motto vieler Anderen war, da der Strand bis auf leere Bierflaschen, verlorenen Schuhen und leeren Bucketeimern so gut wie ausgestorben war.

Resultat> eine der besten Partys auf der wir Zwei je waren und wer die Moeglichkeit haben sollte, einmal nach Thailand zu kommen sollte sich dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen... :-))))))

Sunday, July 02, 2006

Tauchen und Party auf Ko Tao:-)

Der Nachtzug brachte uns von Bangkok nach Chumpon von wo aus uns eine Faehre zur Insel Kh Tau uebersetzte. Bereits im Boot wurden wir von allen Seiten auf Tauchschulen aufmerksam gemacht..worauf wir uns allerdings nur wenig einlassen konnten, da ich aufgrund des hohen Seegangs kreidebleich an Deck verbrachte und Irmela uebermuedet von der Nachtzugfahrt halb schlafend unter Deck verbrachte... Ohne weitere Vorahnung ueber die verschiedenen Tauchschulen entschlossen wir uns dann vorerst fuer eine Angebot mit netten Bungalows am Strand von Sairee Cottage, beschlossen aber die naechsten 2 Tage damit zu verbringen die verschiedenen Tauchschulen zu besuchen und uns eine nach Symphatiepunkten der Tauchlehrer auszusuchen:-)))).... Fuendig wurden wir schliesslich bei der Tauchschule Easy Divers und Anna die vorgab unsere Tauchlehrerin fuer die naechsten Tage zu sein... Nach den ersten Theoriestunden im Klassenzimmer ging es am zweiten Tag raus aufs Meer. Anna die anscheinend krank wurde wurde von Elliot ersetzt, der sich als einer der besten Tauchlehrer ueberhaupt herausstellte... unterstuetzt wurde unsere 7 koepfige Gruppe: Team Schweden, Team Australien, wir als Team Deutschland und ein weiterer aus Holland von Leigh und Karl (Assistenten) die zusammen mit uns in die Tiefen abstiegen.
Den ersten Tag hiess es aber erstmal Richtung Strand wo wir die ersten Schritte des Taucheralphabets erlernten. Wenig nett dabei fand ich die Uebung bei der man die Maske unter Wasser abnehmen musste und sie wieder aufsetzt und anschliessend nur durch Ausatmen durch die Nase das Wasser wieder aus der Brille bekommt... hier hiess es fuer mich erstmal einen kraeftigen Schluck Salzwasser durch Nase und Mund und schnell ab an die Oberflaeche:-)))
Zur Belohnung ging es dafuer auf dem Rueckweg zum Boot ca. 5 m unter der Wasseroberflaeche und wir konnten dass erstemal das Gefuehl von dem uns alle bereist vorgeschwaermt hatten selbst erleben....sich schwerelos durch die Unterwasserweld zu bewegen:-))))
Zurueck an Bord war mit bereits nach meinem ersten Tauchgang bewusst eine neue Leidenschaft entdeckt zu haben......
Am naechsten Tag war anlegen von Maske, Lufttank, Flossen und Weste, der gegenseitige Buddycheck und das Atmen unter Wasser bereits alles kein Problem mehr uns wir konnten uns voll und ganz auf die Unterwasserwelt einlassen....

Unsere Tauchgruppe von Koh Tao: Von links nach rechts Bart. (Holland), Klaus ( Schweden), Irmela, Leight( Assistent aus Wales), Ich, Elliot (Tauchlehrer), Simon und Ami (Australien), Wiktoria (Schweden) und zuguterletzt Karl (Assistent aus Australien)

Danach hiess es allerdings ab ins Bett und vorschlafen, da wir uns um 2 Uhr Nachst natuerlich das Deutschlandspiel gegen Italien ansehen wollten und am naechsten Morgen allerdings schon um 07.30 Uhr wieder auf dem Boot sein mussten, um unsere letzten zwei Tauchgaenge zu absolvieren, um offiziell den Padi Open Water Kurs zu bestehen.
Das tolle an unserem letzten Tag war unteranderem auch, dass wir von Jeff begleitet wurden. Jeff hat bereits fuer National Geographic Unterwasserfilme gedreht und begleitet unter anderem Tauchgruppen, um ihnen anschliessend ein schoenes Erinnerungsvideo mit nach hause zu geben....
Zusammen mit Elliot, Leigh, Karl und den anderen Tauchschuelern sahen wir uns am Abend bei einigen Runden Pitcher Bier unser gemeinsames Video an, bevor wir die Party Nacht starteten.
Erster Halt war die Nano Baer Bar, super nette kleine Bar direkt am Meer ( natuerlich) und lauter bekannte Gesichter aus der Tauchschule. Gegen 12 Uhr wechselten wir die Location Richtung Sairee Beach wo wir in der In-Touch Bar bis in die fruehen Morgenstunden feierten.
Zur Abkuehlung nahm ich mit ein paar Anderen ein kleinen Mitternachtsbad im Meer und musste jedoch zurueck am Strand feststellen, dass meine Handtasche geklaut wurde.
( Zu meinem Glueck hatte ich zuvor die meissten meiner Wertsachen Irmela gegeben..Frau denkt halt mit:-))))
Trotzdem machten wir uns zusammen mit den meisten unserer Tauchgruppe auf, um am Strand entlang nach meiner Tasche zu suchen, was wir jedoch aufgrund der Dunkelheit bald wieder beendeten. Sam, Karl und Ich beschlossen auf den Sonnenaufgang zu warten um dann nochmal bei Licht die Gegend abzusuchen.... und tatsaechlich gegen 6 Uhr morgens wurde Sam fuendig und gluecklicherweisse fehlte ausser meiner 3 $ Sonnenbrille, meinem 4 Jahre alem Handy mit 0 Euro Guthaben und umgerechnet 5 Euro nichts. Juuuhhhhhhuuuuuuuu:-))
Den nachsten Tag hiess es ab an den Strand und sonnen, baden, schlafen......
Nachdem wir wieder bei Kraeften waren fuhren wir am folgendem Tag mit dem Tauchbot raus zur Insel Ko Nangyuan um entlang der Felsen zu schnorcheln und uns am Strand der netten kleinen Insel einen Cocktail zu goennen:-))))
Da wir die Insel allerdings nicht ohne Fun Dive verlassen wollten schrieben wir uns noch schnell in die Tauchliste des naechsten Morgen ein. Ziel der zwei Tauchgaenge sollte Chumpon und Twins sein.
Chumpon liegt nicht wie die anderen Gebiete die wir bis dahin getaucht sind entlang von Inseln sondern weiter draussen auf dem Meer und ist bekannt fuer seine Haie und mit viel Glueck sollten wir vielleicht auch den einen oder anderen Hai sehen koennen. Zusammen mit unserem Guide Tom und einem weiteren Fun Diver tauchten wir auf ca. 18 bis 20 m hinab und es dauerte tatsaechlich nicht lange und ich erblickte IHN, in ca. 8 m Entfernung am Grund schwamm er, mein erster Hai:-)))))))))))
Uebergluecklich ueber unsere ersten zwei Fun Dives tanzten wir nochmal die halbe Nacht hindurch, bevor wir uns am naechsten Mittag von allen verabschienen mussten:-((( und unser Boot nach Ko Phangan bestiegen, wo uns die naechsten Tage eine der groessten und bekanntesten Partys Suedostasien erwarten wird, die FULL MOON PARTY..... YYYYUUUUUUHHHHHHHH.........