Tage wie diese.....
Schon im Lonley Planet steht " Beach lovers unite", so zoegerten wir nicht lange und begaben
uns auf den Weg zur Ostkueste Malaysias, wo uns das "white-sand paradise" erwarten sollte.
Doch unsere Anreise war allerdings alles andere als paradisisch.
Mit dem Nachtbus ging es von Penang nach Kuala Besut, ein kleines verschlafenes Fischerdorf und Ausgangspunkt fuer die Slow- und Fastboote zu den Perhentian Islands.
Los ging es um 21 Uhr in Penang zusammen mit zwei weiteren Touristinnen und einer malayischen Fussballmanschaft... geschlafen hab ich aufgrund der frostigen Temperaturen, die uns die Klimaanlage im Bus bescherte gerade mal 10 min bevor wir gegen 4 Uhr Nachts inmitten des Fischerdorfes ausgesetzt wurden und uns selbst ueberlassen waren.
Wir folgten dem duerftigem Hinweis, eine Travel Agency habe bereits geoeffnet und wir koennten dort auf das Fastboot warten, welches gegen 7 Uhr in Richtung Perhentians ablegt.
Da wir allerdings bereits mit einem Slowboatticket ausgestattet waren und nicht einsehen wollten den Aufpreis (es waren zwar umgerechnet nur 2,5 Euro ) zu bezahlen, bestanden wir darauf auf das Slowboat, welches zu unbestimmter Zeit am Vormittag ablegen sollte, zu warten und zu warten und zu warten....
Waehrend sich die meisten der Slowboatticketbesitzer zu einem Fastboatticket ueberreden liessen, blieben wir und ein weiteres deutsches Paaerchen, welches wir zwischenzeitlich kennenlernten hartnaeckig.... schliesslich schreibt ja unser lieber Lonley Planet es fahren mehrere Slowboote am Vormittag..
Doch die Malayien blieben hart, immer wieder fragten wir die Slowboat Besitzer, wenn sie den ablegen wuerden, doch die antworteten immer nur mit einem " heute nicht, vielleicht morgen"..
Also sassen wir inzwischen fuenf Stunden am Hafen, eine Stunde vom besagtem Paradies
entfernt, als ein Malaye anscheinend Mitleid mit uns bekam und uns ein Fastboatticket fuer den halben Preis anbot und wir schliesslich zusagten..(immerhin sind wir hart geblieben und haben und 1.5Euro gespart:)))
Auf der Insel am Long Beach angekommen sollte uns allerdings noch immer nicht der Weg ins
Paradis frei stehen. Bereits im Vorhinein hoerten wir von einigen Travellern es waere das Beste Unterkuenfte vorzubuchen, da es durchaus mal vorkommen kann, dass man eine Nacht am Strand verbringen muss.
So hetzten wir in die ersten Unterkuenft, die wir vorfanden, gefolgt von weiteren Suchenden,
die uns bestaetigten dass bereits alles andere ausgebucht sei, so sagten wir gleich zu und bekammen die letzte Unterkunft dieser Anlage.
Wenn ich euch unsere Unterkunft etwas beschreiben soll, dann stellt euch doch bitte die Huette, die bei mir Zuhause im Garten steht vor.
"Das waere der reinste Luxus gegen das gewesen, was wir vorfanden".
Ein dreieckiger Holzverschlag mit Palmendach, einer Tuere und zwei Betten.
Fenster gab es zwar keine, allerdings koennte man ohne Probleme an die Loecher und Ritzen and den Waenden Gardinen haengen, sowie durch die Loecher des Moskitonetzes ins Bett einsteigen, auf den Geruch der uns von den Toiletten und Duschen entgegenkam moechte ich jetzt nicht weiter eingehen, ich kann nur sagen dass wir beschlossen haben das Meer zu unserem Open Air Badezimmer zu nuetzen und die Duschen und Toiletten mit groesst moeglichem Abstand zu umgehen.
Zu guter Letzt zogen am Himmel auch noch Wolken auf und unsere
Stimmung sank zum Nullpunkt. Todmuede nach gerade mal 10min Schlaf waehrend der letzten Nacht suchten wir uns ein nettes Plaetzchen am Strand und verschliefen den Rest des Tages in der Hoffnung es kann eigentlich nur besser werden....Tage wie dieser.....
Die Nacht heil ueberstanden beschlossen wir den naechsten Tag mit taktischen Mitteln anzugehen. Bereits um 7.30 Uhr standen wir an der Rezeption der Bungalow Anlage, in die wir gerne umziehen wuerden und fragten nach freien Zimmern.. immer wieder auf spaeter vertroestet beschlossen wir hier ersteinmal zu fruehstuecken und die auscheckenden Traveller zu beobachten... nachdem gegen 9 Uhr immer noch nichts ausfindig zu machen war, buchten wir einen Schnorcheltrip der um
10:30 Uhr starten sollte und ich legten mich nochmal fuer eine Stunde an den Strand bevor ich es gegen 10 Uhr nochmal an der Rezeption versuchen wollte.
Leider immer noch ohne Bungalow beschloss ich hier darauf zu warten bis der Schnorcheltrip beginnt. Genau um 10:20 kam die Dame von der Rezeption zu mir gerannt und meinte sie koennte mir jetzt einen Bungalow geben, wir muessten allerdings in den naechsten 10 Minuten dort einziehen, um schliesslich puenktlich auf dem Schnorchelboot zu sein....
Also hiess es erstmal rennen, rennen, rennen... ca. 300m am Strand entlang bis mir Irmela entgegenkam, zurueck in unsere Baracke, alles schnell in unsere Rucksaecke gestopft und ab zu unserem neuen Heim und tatsaechlich mit ca. 5 Minuten Verspaetung sassen wir zusammen mit ca. 8 weiteren Personen im Boot, um unseren Schnorcheltrip zu beginnen.
Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass uns dieser Tag fuer alle Plagen der letzen 48 Stunden entschaedigen wuerde...
Gleich am ersten Stop konnten wir zusammen mit drei ueber 1 m grossen Meeresschildkroeten schwimmen, danach ging es zu 4 weiteren wunderschoenen
Tauch- und Schnorchelplaetzen wo wir neben den vielen bunten Fischen auch noch direkt unter uns einem ca. 2 m grossen Blacktip Hai bewundern konnten. Ausklingen liessen wir den Trip an dem sogenatnem "Romantic Beach" wo wir uns an einem stahlend weissem Sandstrand vor kristallklarer Meereskulisse sonnten.... bevor uns unser Boot zurueck zum Long Beach brachte, wo wir den Abend bei King Fisch BBQ direkt am Strand ausklingen liesen..... Tage wie diese......
Fuer den naechsten Tag haben wir uns zum Mittagstauchgang bei
der Turtlebay Tauchschule angemeldet, wo wir zusammen mit Yolanda in die Tiefen der D'Lagoon Bucht hinab stiegen.
Ein besonderes Highlight dieses Tauchganges war ein ca. 1 m groesser Rochen mit nochmal so langem Schwanz, den wir am Meeresboden erblicken konnten, von dem selbt Yolanda ueberwaeltigt war. Da sich Schnorcheln und Tauchen bis jetzt nur von seiner besten Seite zeigte beschlossen wir am naechsten Morgen in der besten Diveside der Perhentian Island zu tauchen,
"the Pinnacle".
Hier erblickten wir auf ca. 16-18m Tiefe alles was das Taucherherz begehrt,
Clownfische (Nemo), Tintenfische, Pufferfish, Parotfish, Angelfish, Triggerfish.... ein kleiner Hai der sich in einer Felsspalte versteckte und einen ca. 50 cm grossen Moraenekopf der uns aus einer Felsspalte heraus anstarrte, wir wollten alle nicht wissen wie gross der Anhang an diesen Kopf wohl noch sein koennte...
Begeistert von unseren Tauchgaengen auf den Perhentian
Islands liehen wir uns fuer den Nachmittag nochmal Schnorchel, Maske und Flossen aus und beschlossen nochmal am Strand entlang zu schnorcheln, bis uns ein riesen Grouper mit boeser Mine ins Auge fiel und wir ohne viel Worte beschlossen so schnell wie moeglich das Weite zu suchen:-))))))
Diesen Abend probierte ich auf Empfehlung des Hauses den Blue Marlin Fish zum BBQ, welchen ich zu meinem neuen persoenlichen Favoriten auserkohren habe.
Waehrend wir beide genuesslich unser Abendessen am Strand zu uns nahmen, meinte Irmela auf einmal, der Mann dort zwei Tische weiter sehe aus wie George ( fuer die, die sich nicht an George erinnern, George haben wir zusammen mit Adam in Myanmar kennengelernt und reissten knapp 2 Monate zusammen, bevor sich unsere Wege trennten.)
und ich sah mir den Mann genauer an und Tatsache, er war es....
So verbrachten wir gemeinsam den Abend, tratschend ueber "alte Zeiten" bevor wir gegen halb drei ins Bett fielen und innerhalb von Minuten in die Traumwelt eintauchten.....
Tage wie diese.....
uns auf den Weg zur Ostkueste Malaysias, wo uns das "white-sand paradise" erwarten sollte.Doch unsere Anreise war allerdings alles andere als paradisisch.
Mit dem Nachtbus ging es von Penang nach Kuala Besut, ein kleines verschlafenes Fischerdorf und Ausgangspunkt fuer die Slow- und Fastboote zu den Perhentian Islands.
Los ging es um 21 Uhr in Penang zusammen mit zwei weiteren Touristinnen und einer malayischen Fussballmanschaft... geschlafen hab ich aufgrund der frostigen Temperaturen, die uns die Klimaanlage im Bus bescherte gerade mal 10 min bevor wir gegen 4 Uhr Nachts inmitten des Fischerdorfes ausgesetzt wurden und uns selbst ueberlassen waren.

Wir folgten dem duerftigem Hinweis, eine Travel Agency habe bereits geoeffnet und wir koennten dort auf das Fastboot warten, welches gegen 7 Uhr in Richtung Perhentians ablegt.
Da wir allerdings bereits mit einem Slowboatticket ausgestattet waren und nicht einsehen wollten den Aufpreis (es waren zwar umgerechnet nur 2,5 Euro ) zu bezahlen, bestanden wir darauf auf das Slowboat, welches zu unbestimmter Zeit am Vormittag ablegen sollte, zu warten und zu warten und zu warten....
Waehrend sich die meisten der Slowboatticketbesitzer zu einem Fastboatticket ueberreden liessen, blieben wir und ein weiteres deutsches Paaerchen, welches wir zwischenzeitlich kennenlernten hartnaeckig.... schliesslich schreibt ja unser lieber Lonley Planet es fahren mehrere Slowboote am Vormittag..Doch die Malayien blieben hart, immer wieder fragten wir die Slowboat Besitzer, wenn sie den ablegen wuerden, doch die antworteten immer nur mit einem " heute nicht, vielleicht morgen"..
Also sassen wir inzwischen fuenf Stunden am Hafen, eine Stunde vom besagtem Paradies
entfernt, als ein Malaye anscheinend Mitleid mit uns bekam und uns ein Fastboatticket fuer den halben Preis anbot und wir schliesslich zusagten..(immerhin sind wir hart geblieben und haben und 1.5Euro gespart:)))Auf der Insel am Long Beach angekommen sollte uns allerdings noch immer nicht der Weg ins
Paradis frei stehen. Bereits im Vorhinein hoerten wir von einigen Travellern es waere das Beste Unterkuenfte vorzubuchen, da es durchaus mal vorkommen kann, dass man eine Nacht am Strand verbringen muss.
So hetzten wir in die ersten Unterkuenft, die wir vorfanden, gefolgt von weiteren Suchenden,die uns bestaetigten dass bereits alles andere ausgebucht sei, so sagten wir gleich zu und bekammen die letzte Unterkunft dieser Anlage.
Wenn ich euch unsere Unterkunft etwas beschreiben soll, dann stellt euch doch bitte die Huette, die bei mir Zuhause im Garten steht vor.
"Das waere der reinste Luxus gegen das gewesen, was wir vorfanden".
Ein dreieckiger Holzverschlag mit Palmendach, einer Tuere und zwei Betten.
Fenster gab es zwar keine, allerdings koennte man ohne Probleme an die Loecher und Ritzen and den Waenden Gardinen haengen, sowie durch die Loecher des Moskitonetzes ins Bett einsteigen, auf den Geruch der uns von den Toiletten und Duschen entgegenkam moechte ich jetzt nicht weiter eingehen, ich kann nur sagen dass wir beschlossen haben das Meer zu unserem Open Air Badezimmer zu nuetzen und die Duschen und Toiletten mit groesst moeglichem Abstand zu umgehen.Zu guter Letzt zogen am Himmel auch noch Wolken auf und unsere
Stimmung sank zum Nullpunkt. Todmuede nach gerade mal 10min Schlaf waehrend der letzten Nacht suchten wir uns ein nettes Plaetzchen am Strand und verschliefen den Rest des Tages in der Hoffnung es kann eigentlich nur besser werden....Tage wie dieser.....Die Nacht heil ueberstanden beschlossen wir den naechsten Tag mit taktischen Mitteln anzugehen. Bereits um 7.30 Uhr standen wir an der Rezeption der Bungalow Anlage, in die wir gerne umziehen wuerden und fragten nach freien Zimmern.. immer wieder auf spaeter vertroestet beschlossen wir hier ersteinmal zu fruehstuecken und die auscheckenden Traveller zu beobachten... nachdem gegen 9 Uhr immer noch nichts ausfindig zu machen war, buchten wir einen Schnorcheltrip der um
10:30 Uhr starten sollte und ich legten mich nochmal fuer eine Stunde an den Strand bevor ich es gegen 10 Uhr nochmal an der Rezeption versuchen wollte.Leider immer noch ohne Bungalow beschloss ich hier darauf zu warten bis der Schnorcheltrip beginnt. Genau um 10:20 kam die Dame von der Rezeption zu mir gerannt und meinte sie koennte mir jetzt einen Bungalow geben, wir muessten allerdings in den naechsten 10 Minuten dort einziehen, um schliesslich puenktlich auf dem Schnorchelboot zu sein....
Also hiess es erstmal rennen, rennen, rennen... ca. 300m am Strand entlang bis mir Irmela entgegenkam, zurueck in unsere Baracke, alles schnell in unsere Rucksaecke gestopft und ab zu unserem neuen Heim und tatsaechlich mit ca. 5 Minuten Verspaetung sassen wir zusammen mit ca. 8 weiteren Personen im Boot, um unseren Schnorcheltrip zu beginnen.
Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass uns dieser Tag fuer alle Plagen der letzen 48 Stunden entschaedigen wuerde...
Gleich am ersten Stop konnten wir zusammen mit drei ueber 1 m grossen Meeresschildkroeten schwimmen, danach ging es zu 4 weiteren wunderschoenen
Tauch- und Schnorchelplaetzen wo wir neben den vielen bunten Fischen auch noch direkt unter uns einem ca. 2 m grossen Blacktip Hai bewundern konnten. Ausklingen liessen wir den Trip an dem sogenatnem "Romantic Beach" wo wir uns an einem stahlend weissem Sandstrand vor kristallklarer Meereskulisse sonnten.... bevor uns unser Boot zurueck zum Long Beach brachte, wo wir den Abend bei King Fisch BBQ direkt am Strand ausklingen liesen..... Tage wie diese......Fuer den naechsten Tag haben wir uns zum Mittagstauchgang bei
der Turtlebay Tauchschule angemeldet, wo wir zusammen mit Yolanda in die Tiefen der D'Lagoon Bucht hinab stiegen.Ein besonderes Highlight dieses Tauchganges war ein ca. 1 m groesser Rochen mit nochmal so langem Schwanz, den wir am Meeresboden erblicken konnten, von dem selbt Yolanda ueberwaeltigt war. Da sich Schnorcheln und Tauchen bis jetzt nur von seiner besten Seite zeigte beschlossen wir am naechsten Morgen in der besten Diveside der Perhentian Island zu tauchen,
"the Pinnacle".
Hier erblickten wir auf ca. 16-18m Tiefe alles was das Taucherherz begehrt,Clownfische (Nemo), Tintenfische, Pufferfish, Parotfish, Angelfish, Triggerfish.... ein kleiner Hai der sich in einer Felsspalte versteckte und einen ca. 50 cm grossen Moraenekopf der uns aus einer Felsspalte heraus anstarrte, wir wollten alle nicht wissen wie gross der Anhang an diesen Kopf wohl noch sein koennte...
Begeistert von unseren Tauchgaengen auf den Perhentian
Islands liehen wir uns fuer den Nachmittag nochmal Schnorchel, Maske und Flossen aus und beschlossen nochmal am Strand entlang zu schnorcheln, bis uns ein riesen Grouper mit boeser Mine ins Auge fiel und wir ohne viel Worte beschlossen so schnell wie moeglich das Weite zu suchen:-))))))
Diesen Abend probierte ich auf Empfehlung des Hauses den Blue Marlin Fish zum BBQ, welchen ich zu meinem neuen persoenlichen Favoriten auserkohren habe.Waehrend wir beide genuesslich unser Abendessen am Strand zu uns nahmen, meinte Irmela auf einmal, der Mann dort zwei Tische weiter sehe aus wie George ( fuer die, die sich nicht an George erinnern, George haben wir zusammen mit Adam in Myanmar kennengelernt und reissten knapp 2 Monate zusammen, bevor sich unsere Wege trennten.)
und ich sah mir den Mann genauer an und Tatsache, er war es....So verbrachten wir gemeinsam den Abend, tratschend ueber "alte Zeiten" bevor wir gegen halb drei ins Bett fielen und innerhalb von Minuten in die Traumwelt eintauchten.....
Tage wie diese.....

1 Comments:
Man, I cant follow shit here. Though I see you hooked up with georgie again, that´s nice.
I see your in malasia but nothing about the jungle!?
A short english translation whould be really nice for us "none-germans"
/adam
By
Anonymous, at 11:38 AM
Post a Comment
<< Home