Irmela & Ich in Asien

Monday, June 26, 2006

Kambodscha -Hauptstadt Phnom Penh

Nachdem sich unsere Route aufgrund Irmelas kurzen Krankenaufenthaltes ja geaendert hatte ueberquerten wir zu Fuss die Grenze nach Kambodscha im Sueden bei Krong Koh Kong, wo wir gleich mal von mehreren Tuk-Tuk Fahrern umringt wurden, die uns in die Stadt bringen wollten, wo wir eine Nacht Aufenthalt einplanten, bevor es weiter nach Phnom Penh ging....
Eigentlich dachten wir zu diesem Zeitpunkt, dass es keine schlimmeren Stassen als die, die wir bereits in Laos ueberquerten zu erwarten haetten, wie wir jedoch veststellen mussten, gibt es gleichwertige, wenn nicht sogar etwas schlimmere Strassen hier in Kambodscha.
Ueber tiefe Matschfurchen, mehreren Faehr-Uebersetzungen und Auto wechsel erreichten wir jedoch am spaeten Nachmittag die Hauptstadt Phnom Penh.
Bevor wir allerdings unser Guesthouse erreichen konnten mussten wir noch mehrere ueberflutete Strassen ueberqueren, die sich wahrscheinlich aufgrund der monsunartigen Regenfaelle, die wir spaeter auch noch kennenlernten, in reinste Flusslandschaften verwandelten.
Was fuer unsereins allerdings zu einem Hochwasser Katastrophen Gebiet erklaert werden wuerde, fiel hier allerdings nicht weiter ins Gewicht.... der Verkehr bewegte sich weiterhin durch die Strasse, die Mopet Fahrer hebten ihre Fuesse etwas an und die Kinder schwammen zum Teil in den vertieften Baechen zwischen Fussweg und Strasse. ...
Gerade noch ins Guesthouse geflohen lernten wir am eigenem Leib den Grund fuer die ueberfluteten Strassen kennen... regen, regen, regen, regen.......
so verbrachten wir den Abend gemuetlich bei einem BeerLao vor dem Fernseher.
Am folgenden Tag machten wir uns Vormittag zum Royal Palace und der Silber Pagode auf.
Hinter meter hohen Mauern befindet sich ein wunderschoen angelegter Park in dem sich die Gebauede des Palace befinden.
Um auch den richtigen Ausgleich zwischen Kultur und Vergrnuegen zu bekommen liessen wir uns am Nachmittag zum bekannten Russian Market bringen... hier gab es einfach mal wieder alles und das Schoene dabei war, auch unsere Groessen denn hier in Kambodscha fertigen Firmen wie H&M, GAP, Zara und viele mehr ihre Wahren an und diese bekommt man auf diesen Maerkten zu einem Bruchteil unserer deutschen Preise...:-)))))))))))))))))))

Am naechsten Morgen ging es mit dem Tuk Tuk zu den 14km suedwestlich gelegenen Killing Fields of Choeung Ek.
Hier befinden sich inmitten von 129 Massen Graeber wovon 43 bis heute nicht geoffnet sind eine weisse Stupa die an die ca. 17000 Menschen ( Maenner, Frauen und Kinder) die alleine hier durch die Khmer Rouge zwischen 1975 und 1978 auf brutalste weisse hingerichtet und umgebracht wurden. Durch die Glasfronten der Stupa blickt man auf ueber 8000 Schaedel die hier 1980 gefunden wurden..
Um mehr ueber die gesamte Geschichte der Khmer Rouge zu erfahren fuehrte uns unser naechster Weg zum Tuol Sleng Museum oder auch S-21 genannt.
Die ehemalige Schule wurde von den Khmers in ein Gefaengnis, S21 umgewandelt und wurde schliesslich zum groessten Gefangenemzentrum im ganzen Land, hier starben zum Teil mehr als 100 Menschen pro Tag und von allen Gefangenen die je in diesem Gefaengnis waren ueberlebten letztenendes ganze 9 Haeftlinge.
Wenn man durch die Raueme der ehemaligen Schule geht, laeuft man entlang von tausenden Fotos, die die Khmer von den Haeftlingen machten bevor sie auf brutalste Weisse umgebracht wurden.
Waehrend der gesamten Zeit unter Pol Pot zwischen 75 und 78 brachte die Khmer Rouge mehr als 2 Mil. Menschen in ganz Kambodscha um. Die Opfer: Lehrer, Aerzte, Politiker, Auslaender Menschen mit jeglicher Art von Bildung.... und deren komplete Familien.

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