Irmela & Ich in Asien

Thursday, June 01, 2006

Phone Savan - Plain of Jars

Serpentine an Serpentine.....so sah die Strasse zwischen Luang Prabang und dem kleinen unscheinbaren Ort Phone Savan, naehe der Vietnamesischen Grenze aus.
Die Stadt an sich bietet ausser einer Hauptstrasse, einem sehr gutem indischen Restaurant und einem gerade entstehenden Fussweg nicht wirklich viel, dennoch ist diese Stadt Ausgangspunkt fuer eine geschichtliche Zeitreise in die Vergangenheit...
Der eigentliche Grund warum wir, als eine der wenigen Backpacker in dieses Staedtchen kamen, befindet sich ca. 12 km suedlich der Stadt. Hier befindet sich die Ebene der Tonkruege oder auch Plain of Jars.
Rund 300 Steingefaesse von knapp einem bis zu zweieinhalb Metern Hoehe befinden sich hier auf der Hochebenen und sind selbst heute noch genauso raetselhaft wie vor Zeiten. Da bis heute nicht geklaert werden konnte aus welchem Material, ueber welche Transportwege oder aus welchem Grund sich diese Kruege ueberhaupt auf den Hochebenen vor den Toren Phonesavans befinden.....
Oertlichen Sagen zufolge handelt es sich bei dem Material um ein Zement aus Bueffelhaut, Zuckerrohr, Sand und Wasser und genuetzt wurden die Kruege zur Lagerung von Reiswein....
Archaeologen dagengen vertreten die Hypothese, dass es sich hierbei um ca. 2000 Jahre alte Grabstaetten handelt und die Toepfe zur Lagerung der Verpflegung fuer die lange Reise nach dem Tod dienten... wie dem auch sei, bis heute konnte man keine dieser Hypothesen hundertprozentig nachweisen und somit liegt es bei jedem selbst, sich ueber die raetselhaften Tonkruege und ihren Sinn eine Meinung zu bilden.

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